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EpiDex

Ein aus patienteneigenen Zellen der äußeren Haarwurzelscheide (ORS) gezüchtetes epidermales Äquivalent zur Behandlung chronischer Wunden. Alternative zur stationär durchgeführten plastischen Deckung mittels Mesh-Graft.

Gewinnung der Vorläuferzellen

Für die Kultivierung der epidermalen Äquivalente werden die notwendigen Zellen durch Zupfen von anagenen Kopfhaaren des Patienten gewonnen. Die äußere Haarwurzelscheide der isolierten Haarfollikel enthält Vorläuferzellen für epidermale Keratinozyten. Bereits nach wenigen Tagen beginnen die Keratinozyten in der Primärkultur auszuwachsen. Nach 2-3 Wochen ist die Vermehrung der Zellen dann abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Kryokonservierung der Zellen für weitere oder spätere Applikationen möglich.

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Neue Haut entsteht

Unter organotypischen Kulturbedingungen differenzieren die Keratinozyten dann in einem zweiten komplexen Prozess innerhalb von 2 Wochen zu einem Gewebe, das in seinem mehrschichtigen Aufbau der menschlichen Epidermis weitgehend entspricht.

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Normale Epidermis

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EpiDex®

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proliferatife Basalzellen

Unabhängig vom Alter des Patienten

Die hohe proliferative Kapazität der Zellen der äußeren Haarwurzelscheide bleibt bei der In-vitro-Kultivierung unabhängig vom Alter des Patienten erhalten.

EpiDex® wird gemäß GMP hergestellt. Die strengen Qualitätskontrollen gewährleisten dabei konstante Produkteigenschaften.

 

Vorteile der EpiDex®-Therapie

  • Keine Abstoßung des Transplantates
  • Einfache, nicht-invasive Prozedur, ermöglicht eine ambulante Transplantation
  • Qualitativ hochwertiges Zellmaterial steht in jedem Alter zur Verfügung
  • Nach einmaligem Haarezupfen lassen sich mehrere Applikationen durchführen
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EpiDex® wird in Packungen mit 6 Scheiben von je 1 cm Durchmesser geliefert. Bei empfohlener Wundabdeckung von mindestens 50% kann mit 6 EpiDex®-Scheiben eine Wundfläche von 10 cm2 behandelt werden.